Der Film ist weg…

Jahrzehnte hat mich bei Fury in the Slaughterhouse „Riding on a dead horse“ ein Film im Kopf begleitet

Ich weiß nicht mal warum der Film im Kopf ablief. Ich im Auto, durch die Eifel, Kurven räubern. Immer wenn das Lied läuft wurde ein Schalter umgelegt. Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Entweder, ich habe den Grund für diesen Film verdrängt, oder aber, keine Ahnung. Er war jedenfalls immer da.

Und dann hört man den Song mal wieder und die Leinwand im Kopf bleibt leer. Egal mit was ich da wohl abgeschlossen habe, irgendwie vermisse ich den Film.

Urlaub vorbei…

Sonnenuntergang

Wie jedes Jahr im Sommer war ich mit der Tochter an der Nordsee. Mit einem Abstecher zu Oma und Opa in Oldenburg.

Was soll ich sagen? Da ist mein zuhause. Sowohl Oldenburg als auch die Küste. In Oldenburg gehört das Swutsch in der Mottenstraße immer dazu. Wir sind nur maximal zweimal im Jahr da und werden begrüßt wie alte Freunde.

Was auch immer zum Standard gehört, zumindest im Sommer, ist das Museumsdorf Cloppenburg. (Siehe hierzu auch meinen Beitrag im Familienblog) Schlecht dieses Jahr, die von der Tochter so heißgeliebten Kartoffelpuffer im Dorfkrug gibt es nicht mehr. Sie will aber trotzdem wieder hin.

Ich merke mit jedem Urlaub mehr, ich gehöre an die Küste. Nicht hierher, ins hessische. Ja, ich habe es mir damals selbst ausgesucht. Arbeit, you know?

Meer, Watt und Schlick sind aber einfach meine Welt. Die Lüü sabbeln nicht.

Ich will nicht zurück ins Büro. Ich will wieder an die Nordsee.

Werbestände in der City – Lass mich in Ruhe, Du Wegelagerer vom WWF, der UNESCO whatsoever

Liebe Wegelagerer vom WWF, von der UNESCO, Kinderbund whatsoever…

Wenn ihr mir in der City in den Weg springt und mich schräg von der Seite anlabert, gewinnt ihr mich garantiert NICHT! Ich habe dann eher das Bedürfnis euch direkt eins in die Fresse zu kloppen. Weil ihr mich nervt, in meine Privatsphäre eindringt.

Wenn mich euer Anliegen interessiert, spreche ich euch selbst an. ICH komme aktiv auf euch zu. Ihr müsst mir nicht auf die Pelle rücken. Da hilft auch kein „Endlich mal jemand, der lächelt, darf ich…“ – NEIN! Darfst Du nicht. Geh mir aus dem Weg und geh mir nicht auf den Sack. Ja, ich mag Tiere. Gerne scharf angebraten und mit reichlich Knoblauch. Nein, ich finde Genitalbeschneidungen auch scheiße. ABER GEH MIR NICHT AUF DEN SACK!

Mal ehrlich, wenn mir gefühlt alle fünf Meter einer von Euch in den Weg läuft und mich anlabert, kriege ich Hass. Ja, ich habe heute meine Kopfhörer vergessen. Wobei, das interessiert euch ja auch nicht. Nochmal zum mitlesen: KOPFHÖRER AUF = LABER  MICH NICHT AN!

Seid froh, dass Schusswaffengebrauch in Deutschland nicht erlaubt ist. Der Drang, eure Wegelagerer, die einem in den Weg hopsen, einfach wegzuballern ist derzeit groß in mir. Weil… Ihr merkt euch nicht mal meine Fresse. Sondern labert mich dreimal an.

Stellt Eure Stände auf. Haltet meinetwegen Broschüren in der Hand. ABER LABERT MICH NICHT AN!

Ich unterstütze euch gerne. Ich unterhalte mich gerne mit euch. WENN ich es will. WANN ich es will. Nicht, wenn mir eure  Wegelagerer in den Weg springen und mir eine Kassette ins Ohr drücken wollen. Nur meine gute Erziehung verbietet es mir, denen direkt in die Fresse zu hauen. Oder sie zur Seite zu schubsen.

Lasst mich einfach in Ruhe. Mich nerven  die Menschen schon genug. Da brauche ich eure Kapeiken erst recht nicht.

Danke.

 

Herzlichst

ol_sen

Das war mal entspannt

iTunes-Fehlermeldung

Am Samstag wollte ich mir beim Lidl eine iTunes-Guthabenkarte kaufen. Irgendwie gab es aber Strubbel. Der volle Betrag wurde von der Karte gebucht, kurz danach spuckte die Kasse aber einen Storno aus. Die iTunes-Karte war aber nicht aktiviert. Heute auf dem Konto sehe ich, dass die Karte aber vollkommen abgebucht wurde. Also wieder zum Lidl um nachzufragen. „Ja, kein Problem, der Betrag wurde zurückgebucht, warten Sie kurz, ich hole das Geld aus dem Tresor.“

Ich habe da ehrlich gesagt, mit mehr Ärger gerechnet. Um so besser, dass es vollkommen entspannt ging.

Unmotivierte Schreibblockade…

Fragezeichen

Schreibblockade. Nichts kommt aus den Fingern. Anfangen zu schreiben… verwerfen, weil man einfach nur Murks schreibt. Die Texte einfach nicht rund werden, nicht Ich sind. Darum ist es auch hier so ruhig.

Da liegt eine Buchrezension seit Monaten auf Halde. Für das Familienblog. Ich kriege sie nicht in Worte gefasst. Der gestern verfasste Entwurf ist Murks.
Seit Wochen schiebe ich ein Proof of Concept im Terminkalender vor mich her. Da zwingt mich mir nur noch die Deadline. Ein Highlight wird das Ding jedenfalls nicht werden. Und dabei liegt mir das Thema. Doppelfrust.
Bei Twitter? Mir fällt ja nicht mal mehr was zum üblichen „Moin Bande!“ ein. Bei Facebook, ach egal.

Ein paar Gründe für diese Schreibblockade kenne ich, aber ich bin es müde darüber zu diskutieren.  Ändern kann ich die Gründe nicht, die liegen woanders.

Und der Rest? Tja…

„Könnten Sie auf eine Probefahrt vorbeikommen?“

Sachen gibt es, die sind schon ein wenig schräg. Das Auto war in der Werkstatt, weil neue Bremsen fällig waren. Das Auto abgeholt, heimgerollt und sich eigentlich auf einen entspannten Nachmittag gefreut. Da klingelt plötzlich das Autohaus an. „Ja, Herr ol_sen, ich habe da was auf dem Herzen. Ich habe hier ein Paar sitzen, die würden gerne den Space Star kaufen, wie Sie ihn haben. Ich hab den aber nicht als Automatik da. Könnten Sie vielleicht *räusper* also… für eine Probefahrt?“

Gut, also, so etwas ist mir noch nie passiert. Kurz überlegt. Natürlich zugesagt. Warum natürlich? Zum einen, weil H&S Automobile nicht nur einen Superservice für ihre Kunden anbieten, zum anderen, weil ich von dem Auto überzeugt bin.

Angekommen im Autohaus erwartet mich ein Rentner-Ehepaar. Ich habe dem Herrn die Schlüssel in die Hand gedrückt und ihn fahren lassen. Kurz gesagt: Der Space Star überzeugte.

So schnell wird man ungewollt zum Markenbotschafter, oder so. Nur irgendwie habe ich vergessen, was für mich raus zu handeln.

 

PS:
Das ist weder ein gekaufter Beitrag von H&S Automobile noch von Mitsubishi. Warum eigentlich?

Das mit der Ernährung…

Teller mit Pasta

Das mit den Steaks, Schnitzeln und anderweitig nichtschwimmenden totem Tier muss ich wohl überdenken. Also zumindest nach dem letzten Arztbesuch. Prinzipiell sind die Blutwerte echt top. Ausreißer sind Cholesterin und Zucker. Kommentar der Ärztin: „Weniger schnuckeln, ne?! Und mal die Steaks weglassen.“ Damit hat sie mich natürlich voll erwischt.

Tja, und das mit dem Bluthochdruck… „Das sie abnehmen müssen, das kann ich mir bei ihrer Statur ja mal sparen.“

Ich soll also

a) Salz einsparen (herrje, ich habe so ein tolles Chili-Salz von der @schreibmamsell)
b)  auf Fleisch verzichten  (naja gut, mit Fisch kann ich leben)
c) Kein Süßkram mehr (HALLO??? Nervennahrung im Büro! Sonst töte ich diverse Kollegen)

Naja, also, das mit dem eher mediterranen Essen, damit kann ich wirklich leben.  Döner zähle ich mal dazu. Frei interpretiert. Das mit dem Süßkram, insbesondere Lakritz, das ist schon dezent doof. Ja, ich weiß, Lakritz ist bei Bluthochdruck nicht unbedingt das ideale Naschwerk. Aber, hey, ich bin halber Ostfriese, Ammerländer und Oldenburger. Ich kann nicht ohne Lakritz. Geht gar nicht.

Erklär das mal einer hessischen Ärztin. Die verstehen das mit Kluntje und Sahnewolke im Tee ja schon nicht.

Gibt es also Beta-Blocker.
Ich hab ja mit vielem gerechnet, damit nicht.

 

i bims 1 Buch vong Seiten her #fbm17

Ja, ich könnte mich auch nebenan im Familienblog kurz aufregen. Will ich aber nicht. Zum aufregen und rumpöbeln habe ich dieses Blog. Bei RandomHouse (nein, verlinke ich hier genau aus Gründen nicht) bin ich über ein paar Täfelchen gestossen. Unter anderem auch diesem hier:

Aaahhhrgglgrmpf. Cool sein wollen ist das eine, es richtig machen eine andere. Richtig wäre ja wohl „I bims 1 buhc vong Seiten her.“ (Tippfehler ist gewollt). Jaja, Jugendbuch-Ecke. Hype, Hyper, Scooter.

Da hat RandomHouse wohl ein paar Praktikanten angewiesen „Schreibt mal ein paar lustige Mems auf Täfelchen.“ Gut, ging irgendwie daneben.

Wobei…

Ich mein, sie haben es ja auch anders hinbekommen.

 

Ja, sollte witzig sein. Wahrscheinlich. Nein. Nöö, nicht. Das ist anbiedern. Ich pack mir eher entgeistert vor den Kopp, wie ein Verlag so eine verhunzte Sprache auch noch hyped. Und wenn, dann bitte halt richtig. Nech.

Aber wahrscheinlich stehe ich wieder alleine da, mit meiner Meinung. Man will ja die Masse ansprechen. Hype, Hyper, Scooter (Link siehe oben). Ja, nee. Das ist nicht lustig. Das macht mir Plaque.

Warum ich das iPhone 8 wählte – und nicht das iPhone X

Apple stellte vor geraumer Zeit zwei neue iPhones vor. Das iPhone 8 und das iPhone X. Passend zu meiner Vertragsverlängerung. Die Wahl fiel nicht schwer. Für mich war ganz schnell klar, dass ich das iPhone 8 nehme. Ja, das iPhone X ist schick. Der Fullscreen hat seinen Reiz. Aber: Ich habe noch meine Probleme mit Face-ID. Ich möchte in Besprechungen mein iPhone dezent unlocken können und es mir nicht vor die Fresse halten. Macht sich halt schlecht in Besprechungen.

Warum also das iPhone 8? Es hat das mir lieb gewonnene Touch-ID. Und es hat soundtechnisch dazu gewonnen. Während ich beim iPhone 6 meine Gesprächspartner teilweise kaum verstanden habe, fallen mir beim iPhone 8 nun fast die Ohren ab. Da hat Apple übrigens insgesamt zugelegt, jetzt kann kann man Musik hören, ohne einen Brüllwürfel zu nutzen.

Sicher, das iPhone X hat Full-Screen. Ja, das hatte seinen Reiz. Ist die Technik ausgereift? Ich weiß es nicht. Vermutlich muss ich beim nächsten iPhone mit der Technik leben müssen. So lange kann ich aber meinen Fingerabdruck verweigern. So lange kann mir kein Grenzbeamter nicht das iPhone vor die Fresse halten und es freischalten.

Ich mag Touch-ID, das ich in Besprechungen mein iPhone dezent nutzen kann. Ich denke, mit Face-ID wäre das nicht so einfach. Wie schon oben erwähnt, das Gerät in die Fresse halten, geht halt nicht. Aber da warte ich auch gerne die Erfahrungsberichte ab.

Habe ich den Klang erwähnt? Woooah… beim 6er hatte ich teilweise Probleme das Gegenüber zu verstehen, beim iPone 8 fallen mir fast die Ohren ab. So laut ist das. Und lässt man Musik laufen, öhm, wozu hab ich den Brüllwürfel von JBL? (Gut, die große Bose holt noch mal mehr raus). Das 8er hat echt zugelegt. Ob nun 5 Sterne Deluxe oder Guano Apes,

Das Rundum-Glas ist schick, auch wenn ich das in shock-proof Hülle verpackt habe. Und damit auch das kontaktlose Laden auch nicht funktioniert, aber das spielt eh keine Rolle, mir fehlt das passende Mobilar.

Ach so, Akku-Laufzeit? Bei moderater Nutzung derzeit 1,5 Tage. Gut, ich war im Urlaub, da habe ich es wenig genutzt. Apropos Urlaub… Die Kamera ist der Hammer. Hatte ich mit dem iPhone 6 noch keine Live-Fotos, so kann ich jetzt lustige Dinge basteln. Und ja, die Sache mit Dunkel und Hell, ähm, das geht auch in gut. Also, mit dem 8.

Kurz um: Ich mag das iPhone 8. Apple hat da ein perfektes iPhone geliefert. Meine Meinung. Bewährte Technik. Verbessert. Der Sound, leck mich am Arsch, vom iPhone 6 zum iPhone 8 ist ein Riesenschritt. Das Display? Das geht auch in richtig gut? Fotos? Ich war bisher neidisch auf die Spiegelreflex-Kamera der Ex-Frau, jetzt kann ich dezent den Mittelfinger zeigen.